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TED2013

John McWhorter: Txtng is killing language. JK!!!

John McWhorter: SMS töten unsere Sprache. JK!!!

Filmed:
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Bedeuten SMS das Ende unserer Schreibfertigkeiten? John McWorther beharrt darauf, dass SMSen viel mehr ist, als es aussieht – linguistisch, kulturell – und das dies gut ist.

- Linguist
Linguist John McWhorter thinks about language in relation to race, politics and our shared cultural history. Full bio

We always hearhören that textingSMS is a scourgeGeißel.
Wir hören immer, dass SMS eine Plage sind.
00:12
The ideaIdee is that textingSMS spellsZauber the declineAblehnen and fallfallen
Es heißt, dass SMS
den Verfall und Untergang
00:15
of any kindArt of seriousernst literacyAlphabetisierung, or at leastam wenigsten writingSchreiben abilityFähigkeit,
aller Arten seriöser Literatur,
oder zumindest schriftlicher Fähigkeiten
00:20
amongunter youngjung people in the UnitedVereinigte StatesStaaten
junger Menschen in den USA
00:23
and now the wholeganze worldWelt todayheute.
und auf der ganzen Welt beweist.
00:26
The factTatsache of the matterAngelegenheit is that it just isn't truewahr,
In der Tat entspricht dies
aber nicht der Wahrheit,
00:28
and it's easyeinfach to think that it is truewahr,
es ist jedoch
eine verlockende Schlussfolgerung.
00:32
but in orderAuftrag to see it in anotherein anderer way,
Aber um es anders wahrzunehmen,
00:34
in orderAuftrag to see that actuallytatsächlich textingSMS is a miraculousWunder- thing,
um zu sehen, dass SMS
eigentlich etwas Wunderbares sind,
00:36
not just energeticenergisch, but a miraculousWunder- thing,
nicht nur energiegeladen,
sondern auch wunderbar,
00:40
a kindArt of emergentEmergent complexityKomplexität
mit einer aufkommenden Komplexität,
00:43
that we're seeingSehen happeningHappening right now,
die wir gerade beobachten,
00:44
we have to pullziehen the cameraKamera back for a bitBit
müssen wir unseren Fokus erweitern
00:47
and look at what languageSprache really is,
und untersuchen, was Sprache wirklich ist.
00:49
in whichwelche caseFall, one thing that we see
Dann sehen wir, dass
00:52
is that textingSMS is not writingSchreiben at all.
SMSen eigentlich kein Schreiben ist.
00:55
What do I mean by that?
Was will ich damit sagen?
00:59
BasicallyIm Grunde, if we think about languageSprache,
Wenn wir an Sprache denken,
01:01
languageSprache has existedexistierte for perhapsvielleicht 150,000 yearsJahre,
existiert diese vielleicht seit 150.000 Jahren,
01:04
at leastam wenigsten 80,000 yearsJahre,
oder zumindest 80.000 Jahren,
01:07
and what it aroseentstand as is speechRede. People talkedsprach.
und sie entstand als Sprechen.
Leute redeten.
01:09
That's what we're probablywahrscheinlich geneticallygenetisch specifiedangegeben for.
Wahrscheinlich sind wir
genetisch darauf programmiert.
01:14
That's how we use languageSprache mostdie meisten.
Dazu verwenden wir Sprache am meisten.
01:17
WritingSchreiben is something that camekam alongeine lange much laterspäter,
Schrift ist etwas, das viel später kam,
01:19
and as we saw in the last talk,
und wie wir im letzten Vortrag hörten,
01:22
there's a little bitBit of controversyKontroverse as to exactlygenau when that happenedpassiert,
ist man sich nicht ganz einig,
wann genau das war,
01:24
but accordingnach to traditionaltraditionell estimatesSchätzungen,
aber laut traditioneller Schätzungen wäre.
01:27
if humanityMenschheit had existedexistierte for 24 hoursStd.,
wenn die Menschheit
seit 24 Stunden existieren würde,
01:29
then writingSchreiben only camekam alongeine lange at about 11:07 p.m.
Schrift erst um 23:07 dazugekommen.
01:33
That's how much of a latterlyzuletzt thing writingSchreiben is.
So etwas Neues ist Schrift.
01:38
So first there's speechRede, and then writingSchreiben comeskommt alongeine lange
Zuerst gibt es Sprache
und Schrift kommt später hinzu,
01:42
as a kindArt of artificeKunstgriff.
als eine Art Kunstfertigkeit.
01:45
Now don't get me wrongfalsch, writingSchreiben has certainsicher advantagesVorteile.
Verstehen Sie mich nicht falsch,
Schrift hat durchaus Vorteile.
01:47
When you writeschreiben, because it's a consciousbewusst processverarbeiten,
Wenn man schreibt,
kann man Sprache so benutzen,
01:51
because you can look backwardsrückwärts,
wie es beim Sprechen
eher unwahrscheinlich wäre,
01:53
you can do things with languageSprache that are much lessWeniger likelywahrscheinlich
weil Schreiben ein bewusster Prozess ist
01:56
if you're just talkingim Gespräch.
und man zurückblicken kann.
01:58
For exampleBeispiel, imaginevorstellen a passagePassage from EdwardEdward Gibbon'sDie Gibbon
Stellen Sie sich z. B. einen Absatz
aus Edward Gibbons
02:01
"The DeclineRückgang and FallHerbst of the RomanRoman EmpireEmpire:"
„Verfall und Untergang des
Römischen Imperiums" vor:
02:05
"The wholeganze engagementEngagement lasteddauerte aboveüber twelvezwölf hoursStd.,
„Zwölf Stunden dauerte das Gefecht;
02:09
tillbis the graduateAbsolvent retreatRetreat of the PersiansPerser was changedgeändert
schließlich aber wurde
02:12
into a disorderlyungeordnete flightFlug, of whichwelche the shamefuleine Schande exampleBeispiel
der schrittweise Rückzug der Perser
zur ungeordneten Flucht,
02:14
was givengegeben by the principalPrinzipal leadersFührer and the SurenasSurenas himselfselbst."
bei der sich in beschämender Weise
ihre Befehlshaber besonders hervortaten."
02:17
That's beautifulschön, but let's faceGesicht it, nobodyniemand talksGespräche that way.
Das ist schön, aber ehrlich,
so redet niemand.
02:20
Or at leastam wenigsten, they shouldn'tsollte nicht if they're interestedinteressiert
Oder zumindest sollte niemand so reden,
02:24
in reproducingreproduzieren. That --
falls er sich fortpflanzen will. Das –
02:28
(LaughterLachen)
(Lachen)
02:31
is not the way any humanMensch beingSein speaksspricht casuallybeiläufig.
So spricht allgemein kein Mensch.
02:33
CasualLässige speechRede is something quiteganz differentanders.
Umgangssprache ist etwas ganz anderes.
02:36
LinguistsLinguisten have actuallytatsächlich showngezeigt
Sprachwissenschafter haben in der Tat bewiesen,
02:39
that when we're speakingApropos casuallybeiläufig in an unmonitorednicht überwachte way,
dass wenn wir locker und
ungezwungen sprechen,
02:41
we tendneigen to speaksprechen in wordWort packetsPakete of maybe
wir dazu neigen, in Einheiten von vielleicht
02:43
sevenSieben to 10 wordsWörter.
sieben bis zehn Wörtern zu sprechen.
02:46
You'llDu wirst noticebeachten this if you ever have occasionAnlass to recordAufzeichnung
Das merkt man, wenn man sich oder
02:48
yourselfdich selber or a groupGruppe of people talkingim Gespräch.
eine Gruppe von Leuten
beim Sprechen aufnimmt.
02:51
That's what speechRede is like.
So ist das Sprechen.
02:54
SpeechRede is much looserlockerer. It's much more telegraphictelegrafische.
Sprechen ist viel lockerer.
Es ist mehr wie Telegrammstil.
02:55
It's much lessWeniger reflectivereflektierend -- very differentanders from writingSchreiben.
Es ist weniger bedacht,
ganz anders als das Schreiben.
02:59
So we naturallynatürlich tendneigen to think, because we see languageSprache
Da wir Sprache so häufig geschrieben sehen,
03:03
writtengeschrieben so oftenhäufig, that that's what languageSprache is,
denken wir natürlich, dass das Sprache ist,
03:06
but actuallytatsächlich what languageSprache is, is speechRede. They are two things.
aber tatsächlich ist es unser Sprechen.
Das sind zwei Dinge.
03:08
Now of courseKurs, as historyGeschichte has goneWeg by,
Mit der Zeit ist es nur natürlich,
03:12
it's been naturalnatürlich for there to be a certainsicher amountMenge of bleedbluten
dass Sprechen und Schreiben
03:16
betweenzwischen speechRede and writingSchreiben.
zu einem Teil ineinander übergegangen sind.
03:18
So, for exampleBeispiel, in a distantentfernt eraEpoche now,
In einer lange zurückliegenden Zeit etwa
03:21
it was commonverbreitet when one gavegab a speechRede
war es normal, wie geschrieben zu sprechen,
03:26
to basicallyGrundsätzlich gilt talk like writingSchreiben.
wenn man eine Rede hielt.
03:29
So I mean the kindArt of speechRede that you see someonejemand givinggeben
Ich meine damit die Art von Rede,
03:32
in an oldalt movieFilm where they clearklar theirihr throatKehle, and they go,
die jemand in einem alten Film gibt.
Die Person räuspert sich, sagt
03:34
"AhemHM, ladiesDamen and gentlemenHerren," and then they speaksprechen
"Sehr geehrte Damen und Herren"
03:37
in a certainsicher way whichwelche has nothing to do with casualbeiläufig speechRede.
und spricht dann in einer Art,
die mit der Umgangssprache nichts zu tun hat.
03:39
It's formalformal. It usesVerwendungen long sentencesSätze like this GibbonGibbon one.
Das ist förmlich, mit langen Sätzen,
wie bei Gibbon.
03:43
It's basicallyGrundsätzlich gilt talkingim Gespräch like you writeschreiben, and so, for exampleBeispiel,
Man spricht im Grunde wie man schreibt.
03:46
we're thinkingDenken so much these daysTage about LincolnLincoln
Wegen des Films denken wir
03:50
because of the movieFilm.
in letzter Zeit viel an Lincoln.
03:52
The GettysburgGettysburg AddressAdresse was not the mainMain mealMahlzeit of that eventEvent.
Die „Gettysburg Address" war nicht
die Hauptsache der Veranstaltung.
03:55
For two hoursStd. before that, EdwardEdward EverettEverett spokeSpeiche
Zwei Stunden zuvor sprach Edward Everett
03:58
on a topicThema that, franklyoffen, cannotnicht können engageengagieren us todayheute
über ein Thema, das, offen gesagt,
uns heute nicht beschäftigt
04:02
and barelykaum did then.
und es damals auch kaum tat.
04:05
The pointPunkt of it was to listen to him
Es ging darum, ihm dabei zuzuhören,
04:06
speakingApropos like writingSchreiben.
wie er wie geschrieben spricht.
04:09
OrdinaryGewöhnliche people stoodstand and listenedhörte zu to that for two hoursStd..
Gewöhnliche Leute standen da
und hörten zwei Stunden lang zu.
04:10
It was perfectlyperfekt naturalnatürlich.
Das war ganz normal.
04:13
That's what people did then, speakingApropos like writingSchreiben.
Das machten Leute damals so,
sprechen wie geschrieben.
04:14
Well, if you can speaksprechen like writingSchreiben,
Nun, wenn man sprechen kann wie geschrieben,
04:17
then logicallylogisch it followsfolgt that you mightMacht want to alsoebenfalls
dann ist die Schlussfolgerung,
dass man manchmal
04:19
sometimesmanchmal writeschreiben like you speaksprechen.
vielleicht schreiben möchte, wie man spricht.
04:23
The problemProblem was just that in the materialMaterial,
Das Problem war,
dass das damalige Schreibmaterial
04:26
mechanicalmechanisch senseSinn, that was harderSchwerer back in the day
dies im mechanischen Sinn
sehr schwierig machte,
04:28
for the simpleeinfach reasonGrund that materialsMaterialien don't lendverleihen themselvessich to it.
einfach weil es dazu nicht gut geeignet ist.
04:31
It's almostfast impossibleunmöglich to do that with your handHand
Mit der Hand ist das fast unmöglich,
04:34
exceptaußer in shorthandKurzschrift, and then communicationKommunikation is limitedbegrenzt.
außer in Steno, und dann
ist die Kommunikation beschränkt.
04:37
On a manualHandbuch typewriterSchreibmaschine it was very difficultschwer,
Mit einer mechanischen Schreibmaschine
war das sehr schwierig,
04:40
and even when we had electricelektrisch typewritersSchreibmaschinen,
selbst noch auf elektrischen Schreibmaschinen
04:42
or then computerComputer keyboardsTastaturen, the factTatsache is
und Computertastaturen.
Denn selbst wenn man
04:45
that even if you can typeArt easilyleicht enoughgenug to keep up
schnell schreiben kann und
mehr oder weniger
04:47
with the paceTempo of speechRede, more or lessWeniger, you have to have
mit der Sprech-Geschwindigkeit mithalten kann,
04:49
somebodyjemand who can receiveerhalten your messageNachricht quicklyschnell.
braucht man jemanden,
der die Nachricht schnell erhält.
04:52
OnceEinmal you have things in your pocketTasche that can receiveerhalten that messageNachricht,
Hat man erstmal etwas in der Tasche,
das die Nachricht empfangen kann,
04:54
then you have the conditionsBedingungen that allowzulassen
dann sind die Bedingungen erfüllt,
die es erlauben
04:58
that we can writeschreiben like we speaksprechen.
zu schreiben wie man spricht.
05:00
And that's where textingSMS comeskommt in.
Da kommt das SMSen ins Spiel.
05:04
And so, textingSMS is very looselose in its structureStruktur.
SMSen hat eine sehr lockere Struktur.
05:07
No one thinksdenkt about capitalHauptstadt lettersBriefe or punctuationSatzzeichen when one textsTexte,
Beim SMSen denkt niemand an
Großbuchstaben oder Satzzeichen,
05:11
but then again, do you think about those things when you talk?
denkt man denn an diese Dinge beim Sprechen?
05:15
No, and so thereforedeswegen why would you when you were textingSMS?
Nein, warum dann also beim SMSen.
05:17
What textingSMS is, despiteTrotz the factTatsache that it involvesbeinhaltet
Das SMSen, obwohl es die rohe Mechanik
05:21
the bruteBrute mechanicsMechanik of something that we call writingSchreiben,
beinhaltet, die wir Schreiben nennen,
05:24
is fingeredgefingert speechRede. That's what textingSMS is.
ist Sprechen mit den Fingern.
Das ist das SMSen.
05:27
Now we can writeschreiben the way we talk.
Jetzt können wir so schreiben
wie wir sprechen.
05:30
And it's a very interestinginteressant thing, but neverthelesstrotz dessen
Dies ist überaus interessant, trotzdem
05:34
easyeinfach to think that still it representsrepräsentiert some sortSortieren of declineAblehnen.
könnte man annehmen,
dass es eine Art Rückgang ist.
05:36
We see this generalGeneral bagginessbagginess of the structureStruktur,
Wir sehen diese generell lose Struktur,
05:41
the lackMangel of concernbetreffen with rulesRegeln and the way that we're used to
die mangelnde Rücksicht auf Regeln,
wie wir sie an der Tafel gelernt haben,
05:45
learningLernen on the blackboardBlackboard, and so we think
und so glauben wir,
05:48
that something has goneWeg wrongfalsch.
dass etwas nicht stimmt.
05:50
It's a very naturalnatürlich senseSinn.
Das ist eine ganz natürliche Wahrnehmung.
05:53
But the factTatsache of the matterAngelegenheit is that what is going on
Wir sehen hier aber eigentlich
05:56
is a kindArt of emergentEmergent complexityKomplexität.
eine Art Komplexität in der Entstehung.
06:00
That's what we're seeingSehen in this fingeredgefingert speechRede.
Das sehen wir in dieser getippten Sprache.
06:04
And in orderAuftrag to understandverstehen it, what we want to see
Um es zu verstehen, sehen wir uns an,
06:07
is the way, in this newneu kindArt of languageSprache,
wie in dieser neuen Art der Sprache
06:10
there is newneu structureStruktur comingKommen up.
eine neue Struktur entsteht.
06:15
And so, for exampleBeispiel, there is in textingSMS a conventionKonvention,
So gibt es z. B. beim SMSen eine Konvention;
06:18
whichwelche is LOLLOL.
das ist LOL.
06:24
Now LOLLOL, we generallyallgemein think of
Wir denken bei LOL normalerweise
06:27
as meaningBedeutung "laughingLachen out loudlaut."
an die Bedeutung „laughing out loud"
(lautes Auflachen).
06:29
And of courseKurs, theoreticallytheoretisch, it does,
Natürlich ist das theoretisch auch die Bedeutung
06:32
and if you look at olderälter textsTexte, then people used it
und wird in älteren Texten auch tatsächlich benutzt,
06:34
to actuallytatsächlich indicatezeigen laughingLachen out loudlaut.
um lautes Auflachen anzudeuten.
06:37
But if you textText now, or if you are someonejemand who
Doch wenn man jetzt SMS schreibt,
06:39
is awarebewusst of the substrateSubstrat of textingSMS the way it's becomewerden,
oder weiß, wozu das SMSen geworden ist,
06:43
you'lldu wirst noticebeachten that LOLLOL
bemerkt man, dass LOL
06:47
does not mean laughingLachen out loudlaut anymorenicht mehr.
nicht mehr lautes Auflachen bedeutet.
06:48
It's evolvedentwickelt into something that is much subtlersubtiler.
Es hat sich zu etwas viel Subtilerem entwickelt.
06:51
This is an actualtatsächlich textText that was doneerledigt
Dies ist ein echter Text, geschrieben von
06:54
by a non-malenicht-männlich personPerson of about 20 yearsJahre oldalt
einer nicht-männlichen Person um die 20
06:58
not too long agovor.
vor nicht zu langer Zeit.
07:02
"I love the fontSchriftart you're usingmit, btwBTW."
„ich liebe die schrift, die du benutzt, übrigens"
07:03
JulieJulie: "lollol thanksVielen Dank gmailGoogle Mail is beingSein slowlangsam right now"
Julie: „lol danke gmail ist grad langsam".
07:06
Now if you think about it, that's not funnykomisch.
Überlegen Sie, das ist nicht lustig.
07:10
No one'sEinsen laughingLachen. (LaughterLachen)
Niemand lacht. (Lachen)
07:12
And yetnoch, there it is, so you assumeannehmen
Und doch steht es da,
07:15
there's been some kindArt of hiccupSchluckauf.
also nehmen Sie an, etwas ging schief.
07:16
Then SusanSusan sayssagt "lollol, I know,"
Dann sagt Susan: „lol, ich weiss",
07:18
again more guffawingbrüllend than we're used to
wieder mehr Gelächter,
als wir gewöhnt sind,
07:20
when you're talkingim Gespräch about these inconveniencesUnannehmlichkeiten.
wenn wir über solche Unannehmlichkeiten sprechen.
07:22
So JulieJulie sayssagt, "I just sentgesendet you an emailEmail."
Also sagt Julie: „habe dir gerade ne mail geschickt".
07:25
SusanSusan: "lollol, I see it."
Susan: "lol, sehe ich".
07:28
Very funnykomisch people, if that's what LOLLOL meansmeint.
Sehr lustige Leute, falls LOL das bedeutet.
07:30
This JulieJulie sayssagt, "So what's up?"
Julie sagt: „also was ist?"
07:33
SusanSusan: "lollol, I have to writeschreiben a 10 pageSeite paperPapier-."
Susan: „lol, muss eine 10 seiten arbeit schreiben".
07:35
She's not amusedamüsiert. Let's think about it.
Sie freut sich nicht. Denken Sie darüber nach.
07:38
LOLLOL is beingSein used in a very particularinsbesondere way.
LOL wird auf eine bestimmte Art benutzt.
07:40
It's a markerMarker of empathyEmpathie. It's a markerMarker of accommodationUnterkunft.
Es ist ein Zeichen für Einfühlungsvermögen,
ein Zeichen für Entgegenkommen.
07:43
We linguistsLinguisten call things like that pragmaticpragmatische particlesPartikel.
Wir Sprachwissenschaftler nennen
solche Dinge Füllwörter.
07:47
Any spokengesprochen languageSprache that's used by realecht people has them.
Jede gesprochene Sprache, die von
wirklichen Personen benutzt wird, hat sie.
07:50
If you happengeschehen to speaksprechen JapaneseJapanisch, think about
Falls Sie Japanisch sprechen,
07:54
that little wordWort "nene" that you use at the endEnde of a lot of sentencesSätze.
denken Sie and das kleine Wort „ne",
das am Ende vieler Sätze benutzt wird.
07:55
If you listen to the way blackschwarz youthJugend todayheute speaksprechen,
Bedenken Sie, wie das Wort „yo" benutzt wird,
07:59
think about the use of the wordWort "yoYo."
wenn Jugendliche heute sprechen.
08:01
WholeGanze dissertationsDissertationen could be writtengeschrieben about it,
Ganze Doktorarbeiten könnten
darüber geschrieben werden,
08:03
and probablywahrscheinlich are beingSein writtengeschrieben about it.
und wahrscheinlich werden sie das schon.
08:05
A pragmaticpragmatische particlePartikel, that's what LOLLOL has graduallyallmählich becomewerden.
LOL ist allmählich zu einem Füllwort geworden.
08:07
It's a way of usingmit the languageSprache betweenzwischen actualtatsächlich people.
Es ist eine Art, wie Menschen Sprache benutzen.
08:11
AnotherEin weiterer exampleBeispiel is "slashSchrägstrich."
Ein anderes Beispiel ist „Slash" (Schrägstrich).
08:15
Now, we can use slashSchrägstrich in the way that we're used to,
Wir können "slash" so benutzen,
wie wir es gewohnt sind,
08:18
alongeine lange the linesLinien of, "We're going to have
wie etwa in: „Wir machen eine
08:21
a party-slash-networkingPartei-Schrägstrich-Vernetzung sessionSession."
Party-Slash-Networkingveranstaltung."
08:23
That's kindArt of like what we're at.
So in etwa sind wir das gewöhnt.
08:26
SlashSchrägstrich is used in a very differentanders way
Slash wird von jungen Leuten heute
08:28
in textingSMS amongunter youngjung people todayheute.
beim SMSen auf sehr unterschiedliche Art benutzt.
08:32
It's used to changeVeränderung the sceneSzene.
Es wird dazu verwendet,
die Situation zu wechseln.
08:35
So for exampleBeispiel, this SallySally personPerson sayssagt,
Z. B. sagt Sally:
08:37
"So I need to find people to chillChill doch with"
„ich brauch jemand zum chillen"
08:40
and JakeJake sayssagt, "HahaHaha" --
und Jake sagt: „haha" –
08:41
you could writeschreiben a dissertationDissertation about "HahaHaha" too, but we don't have time for that —
auch über „haha" könnte man eine Doktorarbeit schreiben,
doch dazu ist keine Zeit –
08:43
"HahaHaha so you're going by yourselfdich selber? Why?"
„haha, du gehst alleine? warum?"
08:46
SallySally: "For this summerSommer- programProgramm at NYUNYU."
Sally: „wegen dem Sommerkurs an der NYU".
08:48
JakeJake: "HahaHaha. SlashSchrägstrich I'm watchingAufpassen this videoVideo with sunsSonnen playersSpieler
Jake: „haha. slash ich schau ein video mit suns spielern
08:51
tryingversuchen to shootschießen with one eyeAuge."
die versuchen einäugig zu werfen".
08:54
The slashSchrägstrich is interestinginteressant.
Der Slash ist interessant.
08:56
I don't really even know what JakeJake is talkingim Gespräch about after that,
Ich weiß nicht wirklich,
worüber Jake später spricht,
08:57
but you noticebeachten that he's changingÄndern the topicThema.
doch man bemerkt,
dass er das Thema wechselt.
09:00
Now that seemsscheint kindArt of mundanebanal,
Das scheint recht unspektakulär zu sein,
09:05
but think about how in realecht life,
doch denken Sie daran,
dass es im wirklichen Leben,
09:07
if we're havingmit a conversationKonversation and we want to changeVeränderung the topicThema,
wenn wir uns unterhalten
und das Thema wechseln wollen,
09:08
there are waysWege of doing it gracefullyanmutig.
es Wege gibt, dies taktvoll zu tun.
09:11
You don't just zipReißverschluss right into it.
Man macht das nicht abrupt.
09:12
You'llDu wirst patklopfen your thighsOberschenkel and look wistfullywehmütig off into the distanceEntfernung,
Man klopft sich auf die Schenkel
und sieht wehmütig in die Ferne,
09:14
or you'lldu wirst say something like, "HmmHmm, makesmacht you think --"
oder sagt etwas wie:
"Hm, das gibt zu denken." –
09:18
when it really didn't, but what you're really --
auch wenn dem nicht so ist.
Was man wirklich –
09:22
(LaughterLachen) —
(Lachen) –
09:25
what you're really tryingversuchen to do is changeVeränderung the topicThema.
versucht, ist das Thema zu wechseln.
09:27
You can't do that while you're textingSMS,
Beim SMSen kann man das nicht,
09:30
and so waysWege are developingEntwicklung of doing it withininnerhalb this mediumMittel.
und so werden Mittel entwickelt,
dies innerhalb des Mediums zu tun.
09:31
All spokengesprochen languagesSprachen have what a linguistLinguist callsAnrufe
Das Gesprochene hat etwas,
das ein Sprachwissenschaftler
09:35
a newneu informationInformation markerMarker -- or two, or threedrei.
einen neuen Informationskennzeichner nennt,
oder auch zwei oder drei.
09:37
TextingSMS has developedentwickelt one from this slashSchrägstrich.
SMSen hat einen aus dem Slash entwickelt.
09:41
So we have a wholeganze batteryBatterie of newneu constructionsKonstruktionen
So haben wir ganzes Arsenal
neuer Konstruktionen,
09:45
that are developingEntwicklung, and yetnoch it's easyeinfach to think,
die sich entwickeln,
aber immer noch ist es einfach zu sagen,
09:48
well, something is still wrongfalsch.
dass etwas nicht stimmt.
09:51
There's a lackMangel of structureStruktur of some sortSortieren.
Es fehlt irgendwie an Struktur.
09:53
It's not as sophisticatedanspruchsvoll
Es ist nicht so ausgefeilt wie
09:57
as the languageSprache of The WallWand StreetStraße JournalZeitschrift.
die Sprache im „Wall Street Journal".
09:59
Well, the factTatsache of the matterAngelegenheit is,
Nun, tatsächlich kann man
10:01
look at this personPerson in 1956,
eine Person von 1956 nehmen,
10:03
and this is when textingSMS doesn't existexistieren,
als es das SMSen noch nicht gab,
10:05
"I Love LucyLucy" is still on the airLuft.
als „I Love Lucy" noch gezeigt wurde.
10:08
"ManyViele do not know the alphabetAlphabet or multiplicationMultiplikation tableTabelle,
„Viele kennen das Alphabet
oder das Einmaleins nicht,
10:09
cannotnicht können writeschreiben grammaticallygrammatikalisch -- "
schreiben nicht grammatikalisch korrekt –"
10:13
We'veWir haben heardgehört that sortSortieren of thing before,
So etwas haben wir schon früher gehört,
10:14
not just in 1956. 1917, ConnecticutConnecticut schoolteacherLehrerin.
nicht erst 1956.
1917, ein Lehrer aus Connecticut.
10:17
1917. This is the time when we all assumeannehmen
1917. Die Zeit, zu der wir annehmen,
10:21
that everything somehowirgendwie in termsBegriffe of writingSchreiben was perfectperfekt
dass alles irgendwie Geschriebene perfekt war,
10:23
because the people on "DowntonDownton AbbeyAbbey" are articulatezu artikulieren,
weil die Leute bei „Downton Abbey"
sich auszudrücken wissen,
10:27
or something like that.
oder so in etwa.
10:29
So, "From everyjeden collegeHochschule in the countryLand goesgeht up the crySchrei,
Also, „Jedes College im Land beklagt:
10:30
'Our freshmenErstsemester can't spellZauber, can't punctuateinterpunktieren.'"
Studienanfänger können keine Rechtschreibung,
keine Zeichensetzung."
10:33
And so on. You can go even furtherdes Weiteren back than this.
Und so weiter.
Man kann noch weiter zurückgehen.
10:36
It's the PresidentPräsident of HarvardHarvard. It's 1871.
Der Präsident von Harvard. Es ist 1871.
10:38
There's no electricityElektrizität. People have threedrei namesNamen.
Es gibt keine Elektrizität.
Leute haben drei Namen.
10:41
"BadSchlechte spellingRechtschreibung,
„Schlechte Rechtschreibung,
10:44
incorrectnessUnrichtigkeit as well as ineleganceGeschmacklosigkeit of expressionAusdruck in writingSchreiben."
Fehler und anspruchslose Ausdrücke
beim Schreiben."
10:46
And he's talkingim Gespräch about people who are otherwiseAndernfalls
Und er spricht über Leute, die ansonsten
10:50
well preparedbereit for collegeHochschule studiesStudien.
gut auf das Studium vorbereitet sind.
10:52
You can go even furtherdes Weiteren back.
Man kann sogar noch weiter zurückgehen.
10:54
1841, some long-lostlange verloren superintendentSuperintendent of schoolsSchulen is upsetverärgert
1841, ein langjähriger
Oberschuldirektor ist empört,
10:56
because of what he has for a long time "notedzur Kenntnis genommen with regretbedauern
weil er seit langem
„die fast vollständige Vernachlässigung
10:59
the almostfast entireganz neglectvernachlässigen of the originalOriginal" blahbla blahbla blahbla blahbla blahbla.
der Originalität bemerkt" usw.
11:03
Or you can go all the way back to 63 A.D. -- (LaughterLachen) --
Oder man geht noch weiter zurück,
bis 63 v. Chr. – (Lachen) –
11:06
and there's this poorArm man who doesn't like the way
da ist dieser arme Mann,
dem nicht gefällt,
11:11
people are speakingApropos LatinLatein.
wie die Leute Latein sprechen.
11:14
As it happensdas passiert, he was writingSchreiben about what had becomewerden FrenchFranzösisch.
Er schrieb über das,
was Französisch geworden war.
11:15
And so, there are always — (LaughterLachen) (ApplauseApplaus) —
Und somit gibt es immer –
(Lachen) (Applaus) –
11:18
there are always people worryingbeunruhigend about these things
Leute, die sich über
solche Dinge Sorgen machen,
11:25
and the planetPlanet somehowirgendwie seemsscheint to keep spinningSpinnen.
und trotzdem dreht sich
der Planet irgendwie weiter.
11:27
And so, the way I'm thinkingDenken of textingSMS these daysTage is
Und so denke ich heute,
dass wir mit dem SMSen
11:30
that what we're seeingSehen is a wholeganze newneu way of writingSchreiben
eine neue Art zu schreiben sehen,
11:35
that youngjung people are developingEntwicklung,
die junge Leute entwickeln
11:38
whichwelche they're usingmit alongsideNeben theirihr ordinarygewöhnlich writingSchreiben skillsFähigkeiten,
und neben ihren üblichen
Schreibfähigkeiten nutzen.
11:40
and that meansmeint that they're ablefähig to do two things.
Das heißt also, sie sind
zu zwei Dingen in der Lage.
11:44
IncreasingErhöhung der evidenceBeweise is that beingSein bilingualzweisprachige
Es gibt immer mehr Beweise dafür,
dass Zweisprachigkeit
11:47
is cognitivelykognitiv beneficialvorteilhaft.
kognitiv förderlich sein kann.
11:50
That's alsoebenfalls truewahr of beingSein bidialectalbidialectal.
Das stimmt auch wenn man
zwei Dialekte spricht.
11:52
That's certainlybestimmt truewahr of beingSein bidialectalbidialectal in termsBegriffe of your writingSchreiben.
Sicher stimmt das auch im Fall von
zwei Dialekten beim Schreiben.
11:54
And so textingSMS actuallytatsächlich is evidenceBeweise of a balancingAuswuchten actHandlung
Und so ist SMSen wirklich der Beweis
für eine Gratwanderung,
11:57
that youngjung people are usingmit todayheute, not consciouslybewusst, of courseKurs,
die junge Leute heute absolvieren,
natürlich nicht bewusst,
12:02
but it's an expansionErweiterung of theirihr linguisticsprachlich repertoireRepertoire.
aber es ist eine Erweiterung
ihres sprachlichen Repertoires.
12:05
It's very simpleeinfach.
Es ist sehr einfach.
12:09
If somebodyjemand from 1973 lookedsah at
Wenn jemand von 1973 auf ein
12:10
what was on a dormitoryWohnheim messageNachricht boardTafel in 1993,
schwarzes Brett von 1993 gesehen hätte,
12:14
the slangSlang would have changedgeändert a little bitBit
wäre der Slang ein wenig anders gewesen
12:18
sinceschon seit the eraEpoche of "Love StoryGeschichte,"
seit der Zeit von „Love Story",
12:20
but they would understandverstehen what was on that messageNachricht boardTafel.
doch er hätte verstanden, was da stand.
12:22
Take that personPerson from 1993 -- not that long agovor,
Nehmen Sie eine Person von 1993;
das ist noch nicht so lange her,
12:25
this is "BillBill and Ted'sTeds ExcellentAusgezeichnet AdventureAbenteuer" -- those people.
das ist „Bill und Teds verrückte Reise durch die Zeit" –
jene Leute.
12:28
Take those people and they readlesen
Nehmen Sie so jemanden
und lassen Sie ihn
12:31
a very typicaltypisch textText writtengeschrieben by a 20-year-old-Jahr alt todayheute.
einen typischen Text
von einem 20-Jährigen heute lesen.
12:33
OftenOft they would have no ideaIdee what halfHälfte of it meantgemeint
In vielen Fällen würde er
von der Hälfte nicht verstehen, was gemeint ist,
12:36
because a wholeganze newneu languageSprache has developedentwickelt
da sich eine komplett neue Sprache
unter jungen Leuten entwickelt hat,
12:39
amongunter our youngjung people doing something as mundanebanal
durch so etwas so Alltägliches,
12:43
as what it lookssieht aus like to us when they're battingmit der Wimper around
wie sich mit ihren kleinen Geräten
12:45
on theirihr little devicesGeräte.
herumzuschlagen.
12:48
So in closingSchließen, if I could go into the futureZukunft,
Zum Schluss, wenn ich
in die Zukunft reisen könnte,
12:49
if I could go into 2033,
wenn ich ins Jahr 2033 reisen könnte,
12:53
the first thing I would askFragen is whetherob DavidDavid SimonSimon
würde ich zuerst fragen, ob David Simon
12:57
had doneerledigt a sequelFolge to "The WireDraht." I would want to know.
eine Fortsetzung von „The Wire" gemacht hat.
Das würde ich wissen wollen. (Lachen)
13:00
And — I really would askFragen that —
Und – ich würde das wirklich fragen –
13:04
and then I'd want to know actuallytatsächlich what was going on on "DowntonDownton AbbeyAbbey."
dann würde ich wissen wollen,
was wirklich bei „Downton Abbey" los war.
13:07
That'dDas wäre be the secondzweite thing.
Das wäre das Zweite.
13:10
And then the thirddritte thing would be,
Das Dritte wäre,
13:12
please showShow me a sheafGarbe of textsTexte
mir eine Sammlung von Texten
zeigen zu lassen,
13:14
writtengeschrieben by 16-year-old-Jahr alt girlsMädchen,
die 16-jährige Mädchen geschrieben haben,
13:18
because I would want to know where this languageSprache
denn ich würde wissen wollen,
wie sich diese Sprache
13:19
had developedentwickelt sinceschon seit our timesmal,
seit unserer Zeit verändert hat.
13:22
and ideallyim Idealfall I would then sendsenden them back to you and me now
Im Idealfall würde ich das an
Sie und mich heute zurückschicken,
13:24
so we could examineprüfen this linguisticsprachlich miracleWunder
damit wir dieses sprachliche Wunder
untersuchen könnten,
13:28
happeningHappening right underunter our nosesNasen.
das sich gerade vor uns abspielt.
13:30
Thank you very much.
Vielen Dank.
13:32
(ApplauseApplaus)
(Applaus)
13:34
Thank you. (ApplauseApplaus)
Vielen Dank. (Applaus)
13:39
Translated by Tonia David
Reviewed by Judith Matz

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About the speaker:

John McWhorter - Linguist
Linguist John McWhorter thinks about language in relation to race, politics and our shared cultural history.

Why you should listen

John McWhorter is Associate Professor of English and Comparative Literature at Columbia University, teaching linguistics, Western Civilization and music history. He is a regular columnist on language matters and race issues for Time and CNN, writes for the Wall Street Journal "Taste" page, and writes a regular column on language for The Atlantic. His work also appears in the Washington Post, the Chronicle of Higher Education, Aeon magazine, The American Interest and other outlets. He was Contributing Editor at The New Republic from 2001 until 2014.

McWhorter earned his PhD in linguistics from Stanford University in 1993 and is the author of The Power of BabelDoing Our Own ThingOur Magnificent Bastard TongueThe Language Hoax and most recently Words on the Move and Talking Back, Talking Black. The Teaching Company has released four of his audiovisual lecture courses on linguistics. He guest hosted the Lexicon Valley podcast at Slate during the summer of 2016.

Beyond his work in linguistics, McWhorter is the author of Losing the Race and other books on race. He has appeared regularly on Bloggingheads.TV since 2006, and he produces and plays piano for a group cabaret show, New Faces, at the Cornelia Street Cafe in New York City.

More profile about the speaker
John McWhorter | Speaker | TED.com